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Eine Reise zu den geschichtsreichen Ortschaften Atzara und Olzai

Ortschaften mit tief verwurzelten Traditionen und einer antiken Kultur: Atzara und Olzai befinden sich mitten im Herzen Sardiniens, unweit des Gennargentu-Massivs. In den historischen Ortszentren sind heute noch eindrucksvolle Granitbauten aus dem Mittelalter zu bewundern, die an gepflasterten Straßen liegen, die zum Platz vor der Kirche führen, in der wertvolle Schätze verborgen sind.

Die gotisch-aragonische Kirche S. Antioco in Atzara beherbergt zwei barocke Holzaltare und einige wertvolle Silbergegenstände aus dem 16. Jahrhundert. In der von S. Barbara in Olzai befindet sich dagegen ein wertvolles Retabel aus dem 15. Jahrhundert, das Werk eines anonymen Künstlers, der als „Maestro von Olzai“ bekannt ist.

Atzara und Olzai vereinen dieselben Traditionen und eine tiefe, antike Kultur, von der die Überreste aus dem Zeitalter der Nuraghenerbauer zeugen, aber auch die Präsenz des Museums und der Pinakothek Casa Museo e pinacoteca “Carmelo Floris” in Olzai und das Museum für zeitgenössische Kunst Museo d'Arte Moderna e Contemporanea "Antonio Ortiz Echagüe" in Atzara, dessen Entstehen eng mit dem spanischen Kostrumbismus (dieses Wort geht auf das spanische Wort costumbre, d.h. „Brauch“ zurück) der spanischen Akademie von Rom verbunden ist. Die Künstler, die aus den Farben und Bildern dieses Teils der Insel Inspiration zogen, schufen zahlreiche Kunstwerke wie „La festa della confraternita di Atzara“ von Antonio Ortiz Echagüe, auf dem die Bräuche Sardiniens im Mittelpunkt stehen. Atzara wurde so zu einem sehr belebten und gebildeten Zentrum, das für zahlreiche wichtige Künstler von Bedeutung war wie Antonio Ballero, Giuseppe Biasi, Mario Delitala, Stanis Dessy, Filippo Figari, Carmelo Floris und Antonio Corriga, die aus den Farben und den starken Kontrasten der natürlichen Landschaft dieser Insel Inspiration zogen.

Dieselben Farben findet man auch in einigen der traditionellen Trachten und den kunsthandwerklichen Erzeugnissen dieser Orte wieder, Gegenstände, die das Ergebnis von Fertigkeiten sind, die heute noch eine geheimnisvolle Aura umgibt, wie beispielsweise die Kunst des Färbens von Stoffen, eine Tätigkeit, die eng mit der Natur dieses Gebiets verbunden ist. Eine Natur, die außerdem auch mit weitläufigen Weinberge mit antiken autochthonen Rebsorten aufwartet. Die Weinberge, die besichtigt werden können, heißen Mandrolisai, so wie der D.O.C.-Wein, der in den magasinos apertos, den offenen Kellern, zwischen großen Flaschen und antiken Kastanien- und Eichenfässern verkostet werden kann.

Die Schönheit dieser Ortschaften und die hier lebenden Menschen, denen es gelingt, Tradition und Innovation miteinander zu vereinen, bilden den Rahmen der am Wochenende stattfindenden Veranstaltungen „Foddes po sonare, foddes po ballare“ in Atzara und „Cortes Apertas“ in Olzai, die Teil der Veranstaltungsreihe „Autunno in Barbagia 2014“ (Herbst in der Barbagia) sind.

 

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