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Tanzschritte

Er ist ein einmaliges Beispiel für die ganz besondere Folklore dieser Insel, eine Ikone der Gesellschaftlichkeit und er geht - wofür viele ihre Hand aufs Feuer legen würden - auf das Zeitalter der Nuraghenerbauer zurück. Diese Theorie wird auch von den außergewöhnlich faszinierenden archäologischen Fundstücken bestätigt. Zu den auf diesen Fundstücken wiederkehrenden Symbolen zählen der Stern, das Kreuz und das Rad, Figuren, die beim sardischen Tanz wieder und wieder eingenommen werden. Ebenfalls ganz eindeutig ist die Verbindung zwischen dem Tanz und dem Feuer, vor dem man auch heute noch tanzt. Es ist wahrscheinlich, dass bereits die Ursarden, ebenso wie andere Völker des Mittelmeeres zur damaligen Zeit, glaubten, dass der Tanz die Götter, die Geister und die Natur beeinflussen konnte. Aus diesem Grund besaßen Tanz, Klänge und Rhythmus für sie Zauberkraft. Obgleich nicht eindeutig belegt ist, dass der Tanz ursprünglich von Gesang oder Musik begleitet war, ist eines ganz klar: Die traditionellen Tänze haben in der Folge in der kleinen Orgel, der Mundharmonika, dem Akkordeon und vor allem in den sardischen launeddas und dem canto a tenore eine ganz hervorragende Begleitung gefunden. Man spürt heute noch die ganz besondere Verbindung, die zwischen dem Musiker und den Tänzern entsteht, weshalb der sardische Tanz - ganz gleich in welcher Variante - als ein unverzichtbares Element des Lebens in der Gemeinschaft betrachtet wird. Obgleich jede linguistische Region Sardiniens eigene Tänze entwickelt hat, wurden nur einige dieser Tänze wirklich berühmt.

 

Einer der bekanntesten ist sicherlich der ballu tundu, ein Tanz in der Gruppe, wobei die Hauptdarsteller die balladores sind, die im Kreis tanzen. Es handelt sich hierbei sicherlich um ein Beispiel eines der ältesten Tänze, der bereits bei religiösen Riten um das Feuer herum getanzt wurde. Nicht weniger faszinierend sind su passu torrau, was wörtlich übersetzt, der zurückkehrende Schritt bedeutet und ursprünglich aus der Gegend von Mamoiada stammt, und su dillu, der in der Region Goceano weit verbreitet ist und dessen wichtigsten Schritte in zwei kleinen Sprüngen mit dem rechten Fuß und zwei mit dem linken Fuß bestehen. Sa Danza ist dagegen ein sehr schneller Tanz, bei dem - wie von den Älteren berichtet wird - der Tänzer seine Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte und so die Gunst der jungen Mädchen des Dorfes erobern konnte. Diese und zahlreiche andere Varianten des sardischen Tanzes überlebten bis heute nicht zuletzt auch dank des Einsatzes zahlreicher sardischer Folkloregruppen, die eine der prachtvollsten und interessantesten Traditionen des Mittelmeers am Leben erhielten, die des sardischen Tanzes.

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