Piccolo borgo del Barigadu, regione storica in provincia di Oristano, Ardauli sorge su una pianoro trachitico detto Culunzu Pertuntu, la ‘roccia bucata’, secondo una leggenda, usata dai marinai come ormeggio, quando il mare arrivava sino all’attuale vallata, bagnata dal rio Canale, sulla quale si affaccia il centro abitato. La profonda valle corre fino alle rive meridionali del lago Omodeo, caratterizzata da una vegetazione incontaminata e da numerose rocce modellate dagli agenti atmosferici: è habitat di molte specie animali: lepri, volpi, donnole, gatti selvatici, cervi, cinghiali e martore.
Il territorio di Ardauli, particolarmente fertile, mostra tracce di attività agricole svolte in passato: scoverai antichi mulini ad acqua, macine in pietra, spiazzi adibiti a lavorazione del grano e vasconi per la pigiatura dell’uva.
Die Pfarrkirche Santa Maria della Guardia im Ortszentrum ist sehenswert. sie wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Stil der katalanischen Gotik erbaut. Der Bau des Kirchengebäudes geht auf eine Initiative des Rektors Giossanto Cossu zurück, um den testamentarischen Willen seines Vorgängers Sebastiano Dessì zu erfüllen, der seine Ersparnisse nach seinem Tode für den Bau eines neuen Pfarrgebäudes hinterlassen hatte.
Die Kirche ist einschiffig und hat jeweils vier Seitenkapellen. Die beiden an das Presbyterium angrenzenden Kapellen haben einen achteckigen Grundriss und eine kreuzförmige Decke. Neben der Fassade, die mit einem großen Radfenster verziert ist, befindet sich ein Glockenturm, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Das Eingangstor und die darum angelegten Dekorationen der Fassade sind im klassizistischen Stil gehalten. Im Innern des Kirchengebäudes sind ebenfalls unterschiedliche Stilepochen zu erkennen. Neben geschnitzten Bilderrahmen im Renaissancestil stehen im Presbyterium Halbsäulen, die eindeutig im Barockstil angefertigt sind. Hoch über den Ufern des Omodeo Sees steht in etwa 400 m Höhe die kleine Landkirche San Quirico.
Um das Gebäude herum, das etwa im Jahre 1100 erbaut wurde, befinden sich auch einige Gebäude, die sogenannten cumbessias, die nach alter Tradition den Familien des Dorfes gehören und als Unterkunft der Pilger dienen.