È un paesino del Meilogu, sub-regione del Logudoro, a circa trenta chilometri da Sassari, che si distende in una valle ai piedi del monte Pelao. Bessude, popolato da circa 400 abitanti, è circondato da paesaggi suggestivi e incontaminati, ricchi di corsi d’acqua, alberi da frutta e campi di fiori. Nei dintorni del paese godrai di un panorama incantevole: da un lato rilievi, la foresta di Littu, gli uliveti di su Monte e i pioppi di Pojos, dall’altro le querce di sa Silva e la valle di Pumàri e Badde.
L’abitato è attraversato da due torrenti, uno sormontato da un ponte degli anni Cinquanta del XX secolo. Presenta scorci caratteristici: l’attuale centro storico è di origine medioevale (XIII secolo circa) e mostra antiche case che conservano architravi decorati con archi, il cui stile denota influenze spagnole. A rendere il borgo pittoresco anche i murales dipinti sulle facciate di alcune abitazioni.
Die Altstadt ist geprägt von drei architektonisch interessanten Kirchen. Die im gotischen Stil erbaute Pfarrkirche San Martino stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Sie hat ein Mittelschiff sowie mehrere Seitenkapellen. Darin befindet sich eine vor kurzem restaurierte, alte Marienstatue, die nun in der Kapelle zu Ehren der Assunta steht. Die elegantere und ältere Kirche San Leonardo ist ein beachtenswertes Beispiel spätgotischen Baustils.
Die Fassade hat ein Giebeldach und einen Glockengiebel mit zwei Öffnungen. die Apsis wird von Pfeilern gestützt. Im Inneren der Kirche befinden sich im rechten Schiff und im Presbyterium die Original-Kreuzgewölbe im gotischen Stil. in der Apsis sind die reich gestalteten Kapitelle der Pfeiler sehr gut erhalten. Nach Ansicht von Historikern der Epoche des 19. Jahrhunderts lag um die Kirche herum ursprünglich der Friedhof. Auch die jüngst restaurierte Kirche Santa Croce ist sehenswert. Sie wird nicht mehr hauptsächlich für sakrale Zwecke, sondern vor allem für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. In der Umgebung von Bessude hat man Reste von Baudenkmälern freigelegt, die eine menschliche Besiedlung in vornuraghischer und nuraghischer Zeit belegen.
In der Ortschaft S'Ena de Cannuia, an der Grenze zu Thiesi und Ittiri, befinden sich mehrere Höhlengräber (domus de janas), die wegen ihrer Wandbilder und Darstellungen in Ocker interessant sind. Nicht weit von dieser Grabanlage entfernt stehen die Reste mehrerer Nuraghenbauten, unter denen vor allem der Nuraghe San Teodoro sehenswert ist. In der Nähe dieser Stätte wurden außerdem Funde menschlicher Siedlungen aus römischer Zeit sowie dem Mittelalter entdeckt.