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Elegante Gärten warten auf Ihren Besuch

Wir schreiben das Jahr 1866 als in Cagliari der Akademiker Patrizio Gennari sich aufmachte und eine Pflanzensammlung einrichtete, die heute hunderte von Exemplaren umfasst. Im botanischen Garten, dem „Orto botanico“, erzählen vier römische Zisternen vom klassizistischen Geist des großen Architekten Gaetano Cima, der um diese Zisternen herum einen kleinen Tempel der modernen botanischen Wissenschaft errichten wollte.

In derselben Epoche half Cima dem Marchese Aymerich di Laconi beim Anlegen eines 22 Hektar großen Parks um die Überreste eines Schlosses aus dem 11. Jahrhundert herum. Der „Giardino Aymerich“ ist heute ein dichtes Netz von Wege, die vor dem großen Wasserfall zusammenlaufen. Das Wasser entspringt überall entlang des Wegs und erfüllt jahrhundertealte Bäume mit Leben, wie die Himalaya-Zedern, Steineichen und Kirschbäume. 

Der Botaniker Gennari durchquerte die Insel, um einer ganz besonderen Einladung nachzukommen: Von der Insel Caprera war er von Giuseppe Garibaldi gerufen worden. Um dessen Herrenhaus herum, das inzwischen renoviert und in ein gut besuchtes Museum verwandelt wurde, kann man heute noch die fast religiöse Hochachtung vor der Natur spüren, welche diesen großen Helden der italienischen Geschichte während seiner letzten Lebensjahre begleitete. Der Olivenhain und die Wacholderbäume werden überragt von der monumentalen Pinie, „Pino di Clelia“, welche Garibaldi zu Ehren seiner Tochter pflanzte, die 1867 zur Welt kam. Rings herum: ein noch völlig unberührtes Meer.

Die romantische Faszination des Primitiven, des Duftes einer unberührten Natur, zog auch den walisischen Ingenieur Benjamin Piercy nach Sardinien. Der von ihm in Bolotona errichtete englische Park erstreckt sich direkt hinter dem Herrenhaus. Sein Interesse für die Botanik kommt heute noch in den kegelförmigen und zylindrischen Pflanzen zum Ausdruck, darunter auch Exemplare der Spanischen Tanne, Lawsons Scheinzypresse und dem Balearen-Buchsbaum.

Natur und Spiritualität ziehen auch heute noch die Besucher des Parks von San Leonardo di Siete Fuentes in Santu Lussurgiu in ihren Bann. Die mittelalterliche Kirche und die sieben Brunnen sind von einem 5 Hektar großen Park umgeben, in dem das Schweigen der Ulmen und Kastanienbäume, der Eiben und Ahornbäume nur vom Tosen des Wassers unterbrochen wird, einer nie versiegenden Musik, welche die außergewöhnliche und versteckte Schönheit Sardiniens untermalt.

 

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