Si arrampica a 500 metri d’altitudine sui rilievi del Goceano, bagnato dal corso superiore del Tirso. Illorai è un piccolo e antico centro di 900 abitanti in un fertile territorio dal grande patrimonio naturale e archeologico. Al centro del paese c’è la parrocchiale di san Gavino, che conserva preziosi mosaici e le statue del patrono (celebrato a fine ottobre) e di santa Barbara proveniente dal villaggio scomparso di Bortiocoro. In campagna, tre chiese dedicate alla Madonna della Neve, due sconsacrate - di cui una seicentesca - e un santuario del 1978, dove si celebra due volte l’anno (lunedì dopo Pentecoste e inizio agosto) la ‘festa lunga’, preceduta da novene dei fedeli. Folti boschi, intervallati da prati, ricoprono i monti Bassu e Artu e il demanio gestito dall’istituto zootecnico-caseario. Qui spicca Il parco di Iscuvudè, lussureggiante bosco di lecci e roverelle secolari, agrifogli e ciliegi. Sa Cariasa è nota per le dimensioni delle roverelle: alla fine del ‘sentiero dei grandi alberi’, in località Melabrina, ne troverai una considerata la più grande d’Europa: dodici metri di circonferenza e 25 d’altezza. A sos Banzos ci sono sorgenti termali simili alle Aquae Lesitanae di Benetutti, benefiche per i dolori reumatici.
Die Umgebung von Illorai ist reich an Sehenswürdigkeiten, vor allem seine reizvolle Naturlandschaft zieht viele Besucher aus ganz Sardinien an. Der Naturpark Iscuvudè liegt mitten in einem dichten Flaumeichenhain und ist mit verschiedenen Einrichtungen ausgestattet, die für einen angenehmen Aufenthalt der Touristen sorgen. Auch die eindrucksvolle Ortschaft S'Ena mit ihren zahlreichen Quellen lädt zu einem Ausflug ein, während Sa Cariasa wegen der beachtlichen Größe seiner Flaumeichen bekannt ist. Im benachbarten Melabrina steht ein mehrere Jahrhunderte altes Exemplar, die vermutlich größte Flaumeiche Europas.
In der Ortschaft Sos Banzos fließen ähnliche Mineralquellen wie in Benetutti. Sie werden aufgrund ihrer Heilwirkung bei rheumatischen Beschwerden genutzt. Die dreibogige Brücke Pont'Ezzu über den Tirso ist ein bemerkenswertes Bauwerk. der mittlere Bogen hat eine besonders spitze Bogenrundung. Die Brücke stammt aus der Römerzeit und wurde im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte mehrfach zerstört und umgestaltet, bis sie im 12. Jahrhundert unter pisanischem Einfluss ihre heute noch bestehende Form erhielt. Man vermutet, dass sie im Mittelalter der einzige Übergang über den Tirso war und dass hier die einzige Verbindungsstraße zwischen den vier Judikaten Sardiniens entlang führte.
Im Tal sieht man etwa auf der Höhe der Nationalstraße SS 129 die Nekropole Molia und ihren Höhlengräbern (domus de janas) sowie die Wallfahrtskirche der Madonna della Neve di Luche. An diesem Heiligtum auf dem Lande finden in der Nähe des gleichnamigen Nuraghen alljährlich zwei Feste statt. eins wird am Montag nach Pfingsten und das andere am 5. August gefeiert.