Al centro dell’Anglona, tra dolci colline e profonde valli sedimentarie e vulcaniche, Martis, paese di poco più di 500 abitanti, mostra le sua vestigia antiche: palazzi abbelliti da cornicioni, balconcini in ferro, maestosi portali ed eleganti altane, opera dei picapedrers di scuola catalana (XVI-XVII secolo). Un passato risalente a epoca romana. A indicarlo il nome stesso: forse qui c’era un tempio dedicato al dio Marte. L’attuale tempio più importante è la chiesa di san Pantaleo, costruita nel XIII-XIV secolo con forme romanico-gotiche. La pianta basilicale è divisa in tre navate da pilastri che sostengono archi a tutto sesto al centro e a sesto acuto ai lati. La facciata è dominata da portale romanico e rosone bicromo. La cappella maggiore ospitava il Miracolo di san Pantaleo, opera del manierista Andrea Lusso (1595), oggi custodita nella parrocchiale di san Giuseppe, inaugurata nel 1977, che, oltre al dipinto, ospita la statua Dormitio Virgini (XIV secolo).
Die Kirche San Pantaleo in Martis ist sehenswert. sie wurde im 13. Jahrhundert im romanisch-gotischen Stil erbaut. Im Dorf befindet sich auch das Diözesan Museum, das in der kleinen Kirche S. Giovanni aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist. Es zeigt eine ständige Ausstellung zum Thema Formen des Gebetes. Es werden vor allem liturgische Paramente (17..19. Jh.) gezeigt, darunter Dalmatika, Gewänder, Stolen, Chormäntel, Manipeln aus Seidenstoff in intensiven, bunten Farben, die aufwändige Verzierungen und Stickereien besitzen.
Im Museum befindet sich auch eine Abteilung mit Schenkungen sakraler und liturgischer Gegenstände aus Silber, darunter Kränze, Hostienteller und -kelche, sowie Abendmahlskelche und ein aufwendig gearbeiteter Kelch mit kostbaren Verzierungen und Symbolen der Passion aus dem 18. Jahrhundert. In der Umgebung des Ortes kann man einen Ausflug zu dem versteinerten Wald Carrucana machen, der vor allem Naturliebhaber aufgrund der faszinierenden Landschaft beeindrucken wird. Am Abend des 24. Juni findet eine besondere Veranstaltung statt. man entzündet große Feuer, sogenannte su fogarone, über von Kindern und Erwachsenen paarweise springen müssen. Früher banden die Teilnehmer vor dem Sprung einen Knoten ins Taschentuch, als Zeichen der Verbundenheit, die in diesem Moment entstand. Man wurde so zu compares e comares de fogarone. die durch das Feuer gereinigte Bindung zwischen den Personen hatte einen größeren Stellenwert als Familienbande.