Si erge su un piccolo colle, attorniato da altri modesti rilievi, in un’area che ha restituito affascinanti architetture prenuragiche. Putifigari è un centro agropastorale di poco più di 700 abitanti del Logudoro turritano, distante 15 chilometri da Alghero e 27 da Sassari. Il suo territorio fu abitato dal Neolitico, a testimoniarlo un monumento eccezionale: la necropoli di monte Siseri, a dieci chilometri dall’abitato, databile tra 3200 e 2600 a.C. e costituita da quattro domus de Janas ricavate in un affioramento di tufo rosa. Spicca la domu de s’Incantu o ‘tomba dell’architettura dipinta’, una delle più spettacolari dell’Isola, con decorazioni che mostrano il grado artistico raggiunto nel III millennio a.C. dai protosardi. La domus presenta un lungo corridoio, un padiglione, una piccola anticella quadrangolare e un ampio vano rettangolare, dove si aprono, attraverso portelli, due cellette destinate ad accogliere i defunti.
Auf den ausgedehnten Flächen werden Rebstöcke angebaut, die der Umgebung von Putifigari ein unverwechselbares Gesicht geben und den bekannten Cannonau Wein liefern. Im Gebiet von Pagliaresu genießt man ein atemberaubendes Panorama mit einem Blick bis an das Vorgebirge von Capocaccia. Im Ortskern steht die Pfarrkirche Nostra Signora de S'Ena Frisca, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die Fassade besitzt mehrere Säulen, die dem Baustil der Klassik nachempfunden sind. das Innere der Kirche besteht aus einem Schiff mit jeweils vier Seitenkapellen. auf dem Altar steht die Statue der Heiligen, nach der die Kirche benannt ist und die gleichzeitig die Patronin des Dorfes ist.
Die Statue ist auch die Hauptfigur des Festes Nostra Signora de S'Ena Frisca, das alljährlich am dritten Maisonntag stattfindet. den Namen ("Nostra Signora vom frischen Wasser") erhielt sie vermutlich, nachdem in der Nähe der Statue eine Wasserquelle entdeckt worden war, die nicht weit vom Ort entfernt liegt. Zu den Feierlichkeiten gehören religiöse Riten und folkloristische Darbietungen. Beim Karneval im Februar werden auf dem Dorfplatz Tänze, Umzüge, Stände mit traditionellen Gerichten, frittiertem Gebäck und Dicken Bohnen veranstaltet. Im Juni feiert man das Fest von San Giovanni, bei dem sich religiöse Riten mit Gesangsvorstellungen und traditionellen Tänzen treffen. Die wichtigste musikalische Veranstaltung ist sicherlich das Akkordeon-Fest (Festival dell'organetto) mit Musikern aus ganz Sardinien.
Im Juli finden anlässlich des Schaf-Festes (Sagra della pecora) auch Veranstaltungen mit Vertretern aus den Bereichen Landwirtschaft und Viehhaltung sowie Degustationen typischer lokaler Erzeugnisse statt. Einen Monat später feiert man in Putifigari das Fest 'Sagra del mirto' mit verschiedenen ethnografischen Ausstellungen, in denen die bäuerlichen Kultur und das Leben auf dem Lande präsentiert werden. Im September können Sportfreunde an der Fahrradtour 'Pedalata Ecologica' teilnehmen und für Pilzliebhaber gibt es im November eine besondere Pilz-Ausstellung, die &bdquo.Mostra micologica del Capo di Sopra'. Am 25. Dezember werden zwischen Trockenmauern und Hütten Krippenspiele organisiert, die die Geburt Christi erzählen.